Sammlungen

Richard-Ziegler-Stiftung

Die Richard-Ziegler-Stiftung, eine rechtlich unselbstständige Stiftung bei der Stadt Calw, wurde 1982 gegründet – am 7. Juli besiegelten der Künstler und der Calwer Oberbürgermeister Karl-Heinz Lehmann den Stiftungsvertrag durch ihre Unterschrift. Richard Ziegler brachte große Teile seines umfangreichen künstlerischen Werkes in diese Stiftung ein, um es vor Zersplitterung zu schützen.
Die Werkauswahl, die Ziegler gemeinsam mit Heiko Rogge traf, belegt typische Stationen seiner künstlerischen Entwicklung in allen vom Künstler angewandten Mal-, Zeichen- und Drucktechniken. „Aufgabe der Stiftung soll es sein, das Werk zu bewahren, es Interessierten zugänglich und in der Öffentlichkeit bekannt zu machen.“ Im Stiftungsvertrag verpflichtet sich die Stadt weiter, das „eingebrachte Werk (…) in angemessener Weise auszustellen. In ausschließlich Richard Zieglers Arbeiten bestimmten Räumen in dem künftigen ‚Bürgerhaus’ wird die Sammlung in einer ständigen Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Darüber hinaus werden Sonderausstellungen veranstaltet.“ Bereits 1983 eröffnete die Stadt Calw die „Richard-Ziegler-Galerie,“ die 1987 zur „Galerie der Stadt Calw“ erweitert wurde, seit 2002 aber in dieser Form nicht mehr existiert.

Der Großteil der auf der Webseite verwendeten Bilder stammt aus der Richard-Ziegler-Stiftung.

Kunstsammlung der Sparkasse Pforzheim Calw

Vor der Vereinigung mit der Sparkasse Pforzheim hatte die damalige Kreissparkasse Calw eine Kunstsammlung begründet, indem sie schwerpunktmäßig Künstler aus der Region des Landkreises Calw durch Ankäufe unterstützte. Auf diesem Wege erwarb sie auch eine exemplarische Auswahl von Arbeiten Richard Zieglers und trug damit und mit Ausstellungen und Veröffentlichungen noch zu Lebzeiten des Künstlers wesentlich dazu bei, seinem Lebenswerk Anerkennung zu verschaffen.
Die herausragende Qualität ihrer Ziegler-Werke verdankt die Sammlung, die heute ein wertvoller Teil der „Kunstsammlung der Sparkasse Pforzheim Calw“ ist, der engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit von Sparkassendirektor Jürgen Teufel und Heiko Rogge mit dem Künstler persönlich.

Galerie Pforzheim

Die „Galerie Pforzheim – Städtische Galerie für regionale Kunst“ besitzt neben anderen Werken Zieglers das Ölbild „Die Kartenlegerin“ aus den Zwanziger Jahren. Der Kunsthistoriker Will Grohmann hatte es 1928 auf der Titelseite der Zeitschrift „Kunst der Zeit“ zum zehnjährigen Jubiläum der „Novembergruppe“ abgebildet.

Bayerische Staatsgemäldesammlungen München

Ziegler ist in der Sammlung mit dem Ölbild „Die Wasserträgerin“ vertreten, entstanden nach der Sizilienreise 1924.

Berlinische Galerie

Eberhard Roters, der legendäre Gründungsdirektor der Galerie, nahm ein Ölbild und ein Pastell aus den Zwanziger Jahren in die Sammlung Berliner Kunst auf.

Archiv der Akademie der Künste, Berlin

Im Archiv „Bildende Kunst“ befinden sich als Depositum der Richard-Ziegler-Stiftung Calw
ein großer Teil von Zieglers Schriften: Korrespondenz des Künstlers, u. a. mit Felix Braun, Joseph Drexel und Edith Ziegler; Tagebücher, u. a. „Tag und Jahreszeiten“; Kindheitserinnerungen „Salz der Erde“ und biografische Unterlagen. Dazu die Zeichnungen zum Themenbereich „We make History“, Politikerporträts „Faces behind the News“ und politische Zeichnungen aus dem englischen Exil.

Großbritannien

Werke von Ziegler besitzen das Victoria and Albert-Museum und die Tate Gallery in London sowie das „New Walk Museum and Art Gallery“ in Leicester, wo die bedeutendste britische Sammlung expressionistischer Kunst aus Deutschland zu finden ist.

Weitere Bilder und Bücher sind in den „The National Archives Kew, Richmond“ sowie im „Imperial War Museum, London“